WAS WIR MACHEN
Die Soil & Energy gGmbH initiiert, entwickelt und finanziert Projekte zur nachhaltigen Land- und Energienutzung in Entwicklungs- und Schwellenländern. Oberstes Ziel ist die Unterstützung der Dörfer auf ihrem Weg in eine unabhängige Existenz. Deshalb arbeitet die Soil & Energy gGmbH mit standortangepassten Technologien und 100% erneuerbarer Energie. Leitbild für eine nachhaltige Landnutzung ist der ökologische Landbau. In Ausbildungs- und Kompetenzzentren lernt die einheimische Bevölkerung die technischen Anlagen Instand zu halten und zu reparieren, sowie ihr Wissen über den ökologischen Landbau zu erweitern. Durch ein hohes Maß an Öffentlichkeitsarbeit verfolgen die Gründer der Soil & Energy gGmbH das Ziel weltweit ein Bewusstsein für die Probleme und mögliche Lösungsansätze in unterentwickelten Regionen zu schaffen.
GROWING SUSTAINABILITY
Um nachhaltiges Wachstum für ein Dorf zu gewährleisten, gilt es viele Aspekte zu berücksichtigen. Zu Beginn eines jeden Projekts werden die strukturellen Rahmenbedingungen geschaffen, die einen sicheren Zugang zu Trinkwasser und zu Sanitäranlagen gewährleisten. Die Soil & Energy gGmbH unterstützt die Optimierung ökologischer Landbausysteme. Dies bedeutet, dass der herkömmliche Anbau durch die Integration von Agroforst-Elementen verbessert wird. Agroforstwirtschaft ist eine Form der Landnutzung, bei der mehrjährige Holzpflanzen (Bäume, Sträucher, Palmen etc.) auf derselben Fläche angepflanzt werden, auf der auch landwirtschaftliche Nutzpflanzen angebaut und/ oder Tiere gehalten werden. Diese Maßnahme erhöht die Biodiversiät und mindert die Gefahr von Monokulturen und Bodenerosion. Dieser Schritt ist eine Voraussetzung zur nachhaltigen landwirtschaftlichen Entwicklung in einem Dorf.
GROWING ENERGY
Kernelement unserer Projekte ist die Schaffung einer unabhängigen Energiequelle. Unabhängig bedeutet, dass der Rohstoff aus einer erneuerbaren Quelle stammt, die lokal verfügbar ist, z.B. die Samen von Ölpflanzen. Etwa 3 Jahre nach Pflanzung der Ölbäume, können erste Samen geerntet und in Ölmühlen gepresst werden. In Form von Pflanzenöl dienen sie dann als Energiequelle für spezielle Kochherde oder Dieselmotoren. Der sogenannte Presskuchen wird in der Biogasanlage zu Biogas und mit einem Generator zu Strom umgewandelt. Diese Form der Energiegewinnung funktioniert auch mit anderen Formen von Biomasse wie z.B. Fischresten.
GROWING KNOWLEDGE
Nur durch die Bereitstellung von lokal angepassten Technologien und der Steigerung der landwirtschaftlichen Erträge ist die Nachhaltigkeit der Projekte noch nicht gesichert. Deshalb werden lokale Kompetenz- und Ausbildungszentren etabliert, in denen die Möglichkeit des Austausches zwischen den Bauern und Dorfbewohnern, sowie Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen für eine korrekte Nutzung und Verwendung der Anlagen geschaffen wird. Langfristig sollen die Kompetenzzentren ganze Regionen mit Wissen über die nachhaltige und unabhängige Energienutzung versorgen.
GROWING BUSINESS
Die Projekte der Soil & Energy gGmbH tragen dazu bei, die Dörfer sukzessive auf eine wirtschaftlich autarke Zukunft vorzubereiten. Hierzu dienen nicht nur die Erlöse aus dem Verkauf des produzierten Stroms und der Bio-Produkte. Es entstehen zum Beispiel auch Arbeitsplätze für Ernte und Verarbeitung der Rohstoffe sowie neue Geschäftsmodelle (Mikro-Unternehmungen). Dazu zählen unter anderem die Verarbeitung von Ölsaaten und die Vermarktung von Pflanzenölen, die Erzeugung und Vermarktung von organischem Dünger aus den Gärresten der Biogasanlage sowie die Einführung von Energie-effizienten Kochherden.
GROWING AWARENESS
Neben der Arbeit vor Ort, ist es den Geschäftsführern der Soil & Energy gGmbH ein Anliegen, ein Bewusstsein für die diversen ökologischen und sozialen Probleme in ländlichen Regionen zu schaffen. Der Prozess der Projektentwicklung wird von Soil & Energy koordiniert und durch Öffentlichkeitsarbeit nach außen getragen. Dieser wichtige Aspekt der Projektarbeit fördert die Aufmerksamkeit für das Thema des nachhaltigen Wirtschaftens in Entwicklungs- oder Schwellenländern und zeigt die Erfolge die ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltige Projekte haben können.




